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eGovernment-Services: Datenschutz und Datensicherheit nicht einfach beiseite schieben!

Die Gewährleistung des Datenschutzes ist wesentliche Aufgabe der öffentlichen Verwaltung beim Anbieten von eGovernment-Services. Besonders erfolgskritisch ist dabei das Vertrauen der Bürger in die Sicherheit der Services und den Schutz ihrer Daten. Gerät der Bürger ins Zweifeln, verweigert er möglicherweise die Nutzung und wählt eher traditionelle Wege, also z.B. bei Anträgen die Papierform statt des Onlineformulars.

Die schlechte Nachricht ist: Rund ein Drittel der Deutschen haben diese Bedenken und verzichten weitgehend auf eGovernment-Services. Um den Bedenken der Bürger zu begegnen und eine breite Nutzung in der Bevölkerung zu erreichen, gilt es den Datenschutz beim Anbieten von eGovernment-Services stärker in den Fokus rücken.

Die gute Nachricht ist: Vor ein paar Jahren waren diese Bedenken viel stärker ausgeprägt. Im Jahr 2014 hatten etwa zwei Drittel der Deutschen diese Bedenken. Dies zeigt, dass die öffentliche Verwaltung bezüglich der Datensicherheit sich auf einem guten Weg befindet.

Trotz der positiven Entwicklung sollte das Thema Datensicherheit nach wie vor höchste Priorität behalten, um eine breite Akzeptanz und erfolgreiche Nutzung von eGovernment-Services innerhalb der Bevölkerung zu erreichen.

Die Zahlen stammen aus: eGovernment Monitor 2016, S. 7.

http://www.egovernment-monitor.de/fileadmin/uploads/Studien/2016/160915_eGovMon2016_WEB.pdf

2018-02-12T08:05:42+00:00August 5th, 2017|Categories: News|Tags: , , , |

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Phillippe Maximilien D'Amelie sturdierte öffentliche Verwaltung und spezialisierte sich insbesondere auf die digitale Transformation des öffentlichen Sektors

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